Berchtesgaden 1.-5. Januar 2026

Anreise am 1. Januar:

Die Silvesternacht war zwar unruhig, dennoch konnte ich bis 6.30 Uhr schlafen.

Nach Gebet, Wohnungaufräumen und fertigpacken, machte ich mich bei blauem Himmel und Sonnenschein auf den Weg nach Großkarolinenfeld.

Dort angekommen feierten wir die Hl. Messe. Abschied, Mutter ins Auto verladen und ab nach Berchtesgaden. Stefan wünsche ich voll Dankbarkeit viel Geduld und Kraft bei der Pflege von Papi.

In der Lobby vom Hotel Edelweiß

Kurz vor 12.00 Uhr waren wir hier, die Zimmer natürlich noch nicht fertig. Wie geplant ging es auf den Berchtesgadener Advent, den örtlichen Christkindlmarkt, der bis zum 3. Januar dauert.

Auf dem Weg zum „Advent“

Den Bayerndöner wollten wir in diesem Jahr nicht essen, Asiafood hat am Christkindelmarkt nichts verloren, also entschieden wir uns für eine banale Currywurst mit Pommes.

Auf dem Rückweg zum Hotel nahmen wir ein Sonnenbad im Kurgarten. Wie gut die Sonne wärmt, obwohl es so kalt ist. Mein Sonnenspeicher füllt sich.

Im Kurpark mit Blick auf den Watzmann

In der Hotellobby nahmen wir einen Begrüßungtrunk (der Spezial-Eistee schmeckte schrecklich🤣), und einen Doppio später konnten wir unsere Zimmer beziehen.

Begrüßungsgetränk

Ich habe nur meinen Koffer aufs Zimmer gebracht und bin unmittelbar in den Pool. Wie gut die Runden taten. Mutter zog es vor auf dem Zimmer zu lesen und zu beten. Sie genießt es, ungestört zu sein.

Endlich. Ausblick im Wellness-Bereich

Wie gut die Wärme hier im Poolbereich tut. Das Geschrei der Kinder weniger, wobei es nur zwei sind, welche die Eltern nicht bändigen können.

Ich habe endlich Zeit zum Lesen. Von Heike habe ich ein Lesetagebuch bekommen: Der tägliche Stoiker. Jeden Tag ein Zitat von einem Stoiker, heute Epiktet:

Wie recht er hat. Herr, schenke mir die Gelassenheit…

Außerdem lese ich in einem theologischen Buch von Bischof Robert Barron: „Das ist mein Leib – ein Aufruf zu einer eucharistischen Erneuerung.“ Theologisch tief, aber anstrengend.

Wenn ich richtig entspannen muss, höre ich ein Hörbuch von Benedict Mirow: Joshua Jackelby. Eigentlich für meine Schüler interssant, aber im Herzen bin ich ja auch jung😉

Dumm schauen beim Lesen🤣

Zurück vom Wellness, war ich erstaunt über das neue Willkommensgeschenk.

Oben Willkommensgeschenk, unten: auf dem Rückweg durch den SPA-Bereich

Wie üblich endete unser Tag mit dem festlichen Abendessen. Wir haben endlich Zeit wieder mal ausführlich zu reden. Deshalb dauerte das Abendessen von 18.25 bis 21.05 Uhr.

Gute Nacht!

Eindrücke vom Abendessen

Freitag, 2. Januar 2026:

Am Morgen erst mal einen Blick aus dem Fenster geworfen: kein Neuschnee.

Nach der Morgenwäsche Gebetszeit und Hl. Messe.

Um 7.30 Uhr ging es zum Frühstück. Wie sich das gehört, gab es ein besonders gesundes Morgenmahl. Am ersten Morgen ist es immer übertrieben, an den folgenden Tagen wird es erfahrungsgemäß vernünftiger.

Ab 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr standen  Schwimmen, Lesen und Chillen auf dem Programm.

Mittag gingen wir zum Beten in die Stiftskirche. Die ersten 20 Minten waren okay, dann wurden die Kirchenbesichtiger immer lauter. Als sich dann ein älterer Herr direkt vor mir aufgestellt hat, um über mich hinweg die Empore zu fotografieren, riss mir der Geduldsfaden. Er kann von Glück reden, dass es in einer Kirche war. So bin ich nur gegangen und habe ihm die Beschimpfung erspart.

Auf dem Rückweg noch Wasser, einen Pulli, eine Strickjacke und eine Futterkrippe für mein Kripperl zu Hause geshoppt. Um 13.30 holten uns dann Heidi und Bernhard Riemann ab, um in den Schlosspark Hellbrunn nach Salzburg zu fahren. Auf dem Spaziergang durch den Park, konnte ich mich endlich mal wieder ausführlich mit Bernhard austauschen.

Rückfahrt über den Unterberg und Kaffeepause in Bayrisch Gmain.

Um 18.30 treffen wir Riemanns wieder, um gemeinsam im Hotelrestaurant zu Abend zu essen.

Wie praktisch, wenn Familie Rager am selben Ort Urlaub macht und Andi, so vermute ich, noch mit dem Hund raus muss, denn dann entstehen folgende Bilder:

Samstag, 3. Januar 2026:

Der Tag begann bei strahlend blauem Himmel wieder mit Brevier und Hl. Messe. Beim Frühstück konnten wir sehen, wie die Lichter ausgingen und Berchtesgaden in Sonnenlicht gehüllt wurde.

Nach dem Frühstück sofort ins SPA. Viele Gäste sind wohl abgereist, es war nicht mehr viel los. Wie mir die Wärme guttut.

Blick auf den Watzmann

Mittagsgebet mit mehr Ruhe als gestern in der Stiftskirche. Beeindruckend ist immer wieder die überlebensgroße Steinstatue vom Barmherzigen Vater, der den verlorenen und heimkehrenden Sohn in die Arme schließt.

Stiftskirche

Anschließend habe ich beim Grassl meinen Vorrat an Meisterwurz für das Jahr 2026 eingekauft. Hilft gegen Fieber und Magen-Darm-Virus. Das war natürlich längst nicht alles, was ich besorgt habe…

Als ich das Geschäft verlassen hatte, lief ich direkt Franzi, Andi und Luisa in die Arme. Was für eine Freude. Mami konnte endlich einmal Luisa in live sehen und ihre Verzückung war nicht mehr zu bremsen.

Kurze Zeit später trafen wir uns in der Lobby, um gemeinsam den Nachmittag zu verbringen;

Ein wunderschöner Nachmittag mit Freunden. Danke, dass es euch gibt! Es gab so viel zu erzählen. Mami war glücklich, einmal Franzi ausführlich kennenzulernen. Und natürlich Luisa🤗😉❤️

Die arme Abby lag brav daneben und rührte sich kaum. 🐶

Ich wurde dann müde, so dass wir uns verabschiedeten. Dann ging es ins SPA, um zu lesen – eigentlich. Denn das Schwimmbad war erstaunlich leer. Da musste ich einfach nochmal ins Wasser.

Nun folgt noch das Abendessen und ein weiterer Wellnesstag geht zu Ende.

Nachtrag: Mutter wollte sich nach dem Abendessen noch bewegen. Der Berchtesgadener Advent ist heute zu Ende gegangen, weshalb es auf den Straßen angenehm ruhig war.

Sonntag, 4. Januar 2026:

In gewisser Weise gleicht ein Tag dem anderen. Für mich ist das gut, ich brauche den Gleichklang, um runterzukommen. Immerhin bin ich so gut erholt dass ich mich wieder auf die Schule freuen kann.

Habe meinen 8c-Jungs schon die Abfrage geschickt, was wir denn am Mittwoch kochen sollen. Es läuft wohl auf Crepes raus: deftige und süße. Jetzt muss ich ihnen nur noch die Einkaufsliste schicken.

Unser Mittagsspaziergang führte uns über die Barmherzigkeitskapelle zum Lockstein, einen großartigen Aussichtspunkt. Das Wetter war wieder bilderbuchmäßig, aber kalt. Bis zu -20 Grad könnte es heute Nacht werden.

Kaffee gab es in der Hotellobby. Anschließend ein kurzes Nickerchen und wieder in den warmen SPA-Bereich. Jetzt stehen sich die Gäste gegenseitig auf den Zehen herum. Mutter steigt gerade aus dem Pool, das zweite Mal heute. Bin ich dankbar, dass es ihr guttut!

Beim Beten waren wir heute in der Pfarrkirche. Da war es zwar ruhig, aber so kalt, dass wir nach 25 Minuten gegangen sind.

Das wars für heute – voraussichtlich. Um 18.30 Uhr wartet noch das Verwöhnmenü auf uns.

Mutter bei den süßen Teilchen
Vormittags-SPA, heute mal die andere Seite

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Auf dem Weg zum Lockstein
An der Kirchleitnkapelle
Aussicht vom Lockstein mit rauchendem Schneemann
Abstieg zur Pfarrkirche
Gebet in St. Andreas
Kaffee in der Lobby
Nachmittags-SPA
Abendmenü

Montag, 5. Januar 2026:

Nach dem Frühstück war ich noch Schwimmen. Etwa um 9.30 Uhr ging es über Großkarolinenfeld nach Hause.

Beim AEZ noch eingekauft, kurz in der Schule vorbei geschaut und dann heim.

Mein Christkind hat nun seine Krippe bekommen und ich bin dankbar für die schönen Tage. Wie gut, dass ich wieder gefahren bin, zu Hause wäre ich verzweifelt.

Futterkrippe in BGD gekauft