Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch in Schafskleidern, im Inneren aber sind sie reißende Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.“ (Mt 7,15-20)
- Jesus benutzt hier starke Bilder, die wir heute noch kennen: den „Wolf im Schafspelz“ und den Baum mit seinen Früchten. Er warnt uns vor Blendern. Das sind Menschen, die nach außen hin total nett, cool oder vertrauenswürdig tun (wie ein harmloses Schaf), aber in Wirklichkeit egoistische Ziele haben und anderen schaden (wie ein Wolf). Jesus gibt uns einen Tipp, wie wir den Unterschied erkennen: Wir sollen nicht auf das Gerede oder den ersten Eindruck achten, sondern auf das Ergebnis – die „Früchte“. Wer Gutes im Herzen trägt, wird auch Gutes tun. Wer böse Absichten hat, kann auf Dauer keine guten Taten vollbringen. Taten zählen mehr als Worte.
- Wer sind meine „Influencer“? Überlege einmal, wem du folgst – sei es auf Social Media, in deiner Clique oder in der Schule. Es gibt viele „Propheten“, die dir sagen wollen, was cool ist, was du kaufen musst oder wie du aussehen sollst. Manche kommen im „Schafspelz“ daher, wirken perfekt und glänzend. Aber Jesus sagt: Schau auf die Früchte. Tut es dir wirklich gut, diesen Leuten zuzuhören? Fühlst du dich durch sie gestärkt und frei, oder machen sie dir eher Druck, Angst oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Bitte Gott darum, dass du die „Wölfe“ erkennst und dich an Menschen hältst, die es ehrlich mit dir meinen.
- (Welcher Baum möchte ich sein? Bei der Firmung geht es darum, dass du dein Ja zum Glauben gibst. Du entscheidest, was für ein Mensch – was für ein „Baum“ – du sein möchtest. Schau auf dich selbst: Welche „Früchte“ hängen an deinem Baum? Wenn jemand Zeit mit dir verbracht hat: Geht es dieser Person danach besser? Hast du sie zum Lachen gebracht, getröstet oder unterstützt? (Das sind gute Früchte wie Trauben und Feigen). Oder hinterlässt du eher Streit, Lästereien oder schlechte Laune? (Das wären die Dornen und Disteln). Überlege dir eine konkrete „gute Frucht“ (eine nette Geste, ein liebes Wort, eine Hilfe), die du morgen hervorbringen möchtest.)
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

