Firmvorbereitung Plus 27.12.2025

Meine Zeit mit Gott:

  • Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
  • Mache das Kreuzzeichen
  • Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
  • Lies aus der Bibel:

„IWas von Anfang an war,
was wir gehört,
was wir mit unseren Augen gesehen,
was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben
vom Wort des Lebens
2– das Leben ist erschienen
und wir haben gesehen und bezeugen
und verkünden euch das ewige Leben,
das beim Vater war und uns erschienen ist –,
3was wir gesehen und gehört haben,
das verkünden wir auch euch,
damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt.
Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater
und mit seinem Sohn Jesus Christus.
4Dies schreiben wir,
damit unsere Freude vollkommen ist.“ (1 Joh 1)

Heute haben wir einmal nicht aus einem Evangelium gelesen, sondern aus einem der Briefe im Neuen Testament. Er wurde von Johannes geschrieben, das ist der selbe der das Johannes-Evangelium geschrieben hat, und dessen Namenstag wir heute feiern.

Zuerst schreibt er, dass er Jesus, den er „Das Wort des Lebens“ nennt, tatsächlich gekannt hat, „mit seinen Händen angefasst…“ Dann bestätigt er, dass Jesus Gottes Sohn ist, der auf Erden erschienen ist.

Schließlich zwei wichtige Gedanken: Erstens, dass wir Gemeinschaft mit Gott haben sollen, mit dem Vater und dem Sohn im Heilgen Geist. Das bedeutet christlicher Glaube: Gemeinschaft mit Gott haben. Wenn Du das spürst, dann danke Gott dafür und bitte ihn, dass eure Gemeinschaft (manchmal sagt man auch Freundschaft) tiefer wird. Wenn Du das nicht so spürst, dann bitte Gott, dass er Dir zeigt, wie sich das anfühlt, Gemeinschaft mit ihm zu haben.

Zweitens: Er schreibt, damit „unsere Freude vollkommen ist.“ Über Freude haben wir schon mal nachgedacht. Es ist so ein wichtiges Thema: der Glaube an Jesus soll uns zur Freude hinführen. Freude ist mehr als Spaß! Spaß ist ein kurzfristiges Hochgefühl. Freude ist eine innere Haltung, eine Einstellung, die das ganze Leben prägt. Wer die Freude im Glauben spürt, der kann, selbst wenn er leiden muss, in seinem Inneren diese Freude verspüren. Das ist nicht so einfach mit Worten zu erklären, das muss man in seinem Leben erfahren. Deshalb denke darüber nach, ob Du „Glauben“ mit „Freude“ verbindest. Hast Du schon mal erfahren, dass Dir Gott Freude schenkt. Wenn ja, danke ihm dafür und erinnere Dich ganz konkret wo und wie das war. Wenn Du noch keine Erfahrung gemacht hast, dann bitte Gott, dass er Dich das einmal erfahren lässt.

  • Bete nun das Vaterunser.
  • Schließe mit dem Kreuzzeichen.