Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„16 Da lieferte er ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus. 17 Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt.“ (Joh 19, 16-17)
- Die zweite Kreuzwegstation lautet: „Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.“ In diesem kurzen Abschnitt passiert etwas Entscheidendes: Nachdem das Urteil gesprochen wurde, wird Jesus den Soldaten übergeben. Er wehrt sich nicht und flieht nicht. Stattdessen nimmt er den schweren Querbalken des Kreuzes selbst auf seine Schultern. Er beginnt den schweren Weg aus der Stadt hinaus nach Golgota, dem Ort, an dem er sterben soll. Dieser Moment markiert den Übergang vom Urteil zur Tat – Jesus nimmt die Last buchstäblich an.
- Jesus nimmt ein schweres Holzkreuz auf sich. Auch in unserem Leben mit etwa 14 Jahren gibt es Dinge, die sich „schwer“ anfühlen: Stress in der Schule, Streit mit den Eltern, der Druck, in den Sozialen Medien immer perfekt sein zu müssen, oder die Sorge, nicht dazuzugehören. Überlege dir: Was ist gerade meine „Last“, die ich auf den Schultern trage? Kann ich darauf vertrauen, dass Jesus diesen Weg schon einmal gegangen ist und weiß, wie sich das anfühlt?
- Jesus hätte versuchen können, sich zu entziehen, aber er nimmt das Kreuz an. Er steht zu seinem Weg und zu seiner Botschaft. Ihr bereitet euch auf die Firmung vor – das ist der Moment, in dem ihr selbst „Ja“ zu eurem Glauben sagt und Verantwortung für euren Weg als Christ übernimmt. Das ist manchmal mutig und vielleicht auch anstrengend. Überlege dir: Wo in meinem Leben möchte ich mutiger sein und Verantwortung übernehmen, auch wenn es unbequem ist? Wo möchte ich für etwas einstehen, das mir wichtig ist?
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

