Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„1Es geschah aber in jenen Tagen,
dass Kaiser Augustus den Befehl erließ,
den ganzen Erdkreis in Steuerlisten einzutragen.
2Diese Aufzeichnung war die erste;
damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
3Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
4So zog auch Josef
von der Stadt Nazaret in Galiläa
hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt;
denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
5Er wollte sich eintragen lassen
mit Maria, seiner Verlobten,
die ein Kind erwartete.
6Es geschah, als sie dort waren,
da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte,
7und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn in eine Krippe,
weil in der Herberge kein Platz für sie war.
8In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld
und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
9Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen
und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie
und sie fürchteten sich sehr.
10Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht,
denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteilwerden soll:
11Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
er ist der Christus, der Herr.
12Und das soll euch als Zeichen dienen:
Ihr werdet ein Kind finden,
das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
13Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer,
das Gott lobte
und sprach:
14 Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
den Menschen seines Wohlgefallens. “ (Lk 2)
- Heute Nachmittag/ Abend/ Nacht gehst Du sicherlich in einen Gottesdienst. Dort wirst Du das Weihnachtsevangelium hören, das Du eben gelesen hast. Die Hirten freuen sich über das Kind, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt. Ein Gedanke dazu: Der Sohn Gottes kommt in einer Futterkrippe zur Welt. Arme Verhältnisse. Das soll unser Herz bewegen, an Weihnachten an die Armen zu denken. Arm sind nicht nur diejenigen, die kaum Geld haben oder obdachlos sind, sondern allen, denen es nicht gut geht, aus welchen Gründen auch immer.
- Denke an die Menschen, die Du kennst, und denen es momentan nicht gut geht. Vielleicht eine Mitschülerin, deren Eltern getrennt leben und sie sich an Weihnachten nicht wirklich wohl fühlt. Oder an jemanden, der krank ist. Oder jemanden, den Du gerne heute dabei hättest, der aber bereits verstorben ist. Denke an all diese Menschen und bitte Jesus für sie, dass er ihnen und Dir Freude ins Herz gibt.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

