Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 32 Denn nach alldem streben die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. 33 Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben. 34 Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug an seiner eigenen Plage.“ (Mt 6, 31-34)
- Stell dir vor, du hast einen riesigen Rucksack auf dem Rücken. In diesem Rucksack sind all deine Sorgen: „Schreibe ich morgen eine gute Note?“, „Was denken die anderen über meine neuen Schuhe?“, „Wird das Geld für das neue Spiel reichen?“. Dieser Rucksack wird mit der Zeit immer schwerer und drückt dich nieder. Jesus sagt in diesem Text eigentlich zwei Dinge:
- Vertrauen statt Stress: Er sagt: „Stopp mal! Dein Leben besteht aus mehr als nur Essen, Trinken und Besitz.“ Gott weiß, dass wir diese Dinge brauchen, aber wir sollen uns davon nicht auffressen lassen. Er vergleicht das oft mit den Vögeln oder Blumen – die machen sich auch keine Sorgen und sind trotzdem versorgt.
- Die Prioritäten checken: Statt ständig darüber nachzugrübeln, was morgen sein könnte, sollen wir uns darauf konzentrieren, was jetzt wichtig ist: Gutes tun, gerecht zu anderen sein und darauf vertrauen, dass wir nicht alleine sind. Wenn wir das Wichtige (das „Reich Gottes“) zuerst suchen, ordnet sich der Rest oft von ganz alleine.
- Kurz gesagt: Lebe im Heute und vertraue darauf, dass Gott für dich sorgt ist. Du musst nicht die ganze Welt (und die Zukunft) auf deinen Schultern tragen. Besprich mit Jesus, ob Du so viel Vertrauen hast zu ihm, dass Du Dir keine Sorgen machen musst. Bitte ihm darum.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

