Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„1 Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. 2 Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. 3 Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5 Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! 6 Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. 7 Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. 8 Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. 9 Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen 10 und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. 11 So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. 12 Danach zog er mit seiner Mutter, seinen Brüdern und seinen Jüngern nach Kafarnaum hinab. Dort blieben sie einige Zeit.“ Joh 2,1-11
- Im Johannesevangelium ist dies das erste Wunder, das Jesus gewirkt hat. Du erinnerst Dich, dass Jesus bei allem, was er sagt und tut, von Gott „Kunde bringt“, also etwas über Gott sagt. Schaue aber erst einmal auf Maria, die Mutter von Jesus. Sie wird von Jesus zuerst einmal dumm angeredet als sie ihn darauf aufmerksam macht, dass der Wein aus ist. Es hört sich aber schlimmer an als es gemeint war. Er wollte ihr nur sagen, dass es noch nicht Zeit ist für das Wunder. Sie sagt dann aber einen wichtigen Satz zu den Jüngern: „Was er euch sagt, das tut.“ Das ist wichtig. Ein Christ frägt sich immer wieder: „Was sagt Jesus?“ und dann versucht er das im Leben umzusetzen. Welche Worte von Jesus fallen Dir spontan ein? Überlege mit Jesus, ob Du das eine oder andere Wort auch in konkrete Taten umsetzen möchtest.
- Jesus wandelt Wasser in Wein. Was bedeutet das? Wasser steht hier für das Alltägliche, Wein steht für Fest oder Freude. Das Wunder, das hier beschrieben wird, besteht darin, dass Jesus unseren Alltag immer wieder „verwandelt“, indem er uns schöne Momente schenkt, z.B. im Gebet oder auch mit Freunden oder Dingen, die mir Freude machen. Überlege, was Du Schönes in der letzten Woche erlebt hast, und Danke Jesus dafür, dass er Deinen Alltag immer wieder „verwandelt“.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

