Firmvorbereitung Plus 18.02.2026

Meine Zeit mit Gott:

  • Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
  • Mache das Kreuzzeichen
  • Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
  • Lies aus der Bibel:
  • Heute ist Aschermittwoch. Die 40-tägige Fastenzeit bis Ostern beginnt. Heute und die nächsten zwei Tage lesen wir jeweils einen Abschnitt aus dem Evangelium von Aschermittwoch. Heute geht es um die erste Säule der Fastenzeit, nämlich ums „Almosen geben“ (=Teilen, Spenden, Gutes tun). Zunächst spricht Jesus über die Gefahr, gute Taten nur deshalb zu tun, damit andere einen bewundern. Er nennt das „Heuchelei“. Damals wie heute gibt es die Versuchung, sich selbst im besten Licht darzustellen, um Anerkennung zu bekommen. Jesus sagt: Wenn du nur für das Lob der anderen handelst, dann ist dieses kurze Lob dein einziger „Lohn“. Er schlägt einen anderen Weg vor: Gutes tun im Verborgenen. „Die linke Hand soll nicht wissen, was die rechte tut“ bedeutet, dass man nicht einmal vor sich selbst mit seinen guten Taten prahlen soll. Es geht darum, dass Gott in dein Herz sieht. Er kennt deine echten Absichten und liebt dich für das, was du wirklich bist, nicht für das, was du nach außen hin darstellst.
  • In der Fastenzeit nehmen wir uns oft vor, mehr an andere zu denken. Überlege dir einmal ganz ehrlich: Suchst du beim Helfen manchmal die Bestätigung? Freust du dich mehr über das „Danke“ und das Lob der anderen als über die Tat selbst? Jesus lädt dich ein, einmal etwas Gutes zu tun, von dem absolut niemand erfährt – kein Post, keine Story, kein Erzählen bei Freunden. Wie fühlt es sich an, jemandem zu helfen, ohne dass man dafür Anerkennung bekommt? Kannst du die Freude daran finden, dass einfach nur die Tat zählt?
  • Mit 14 Jahren hat man oft nicht viel Geld, das man spenden kann. Aber „Almosen“ bedeutet viel mehr: Es ist das, was du von dir gibst. Das kann Zeit für jemanden sein, der einsam ist, ein offenes Ohr für einen Freund, der Probleme hat, oder dass du jemanden in Schutz nimmst, der online fertiggemacht wird. Wo könntest du in den nächsten Tagen „im Verborgenen“ etwas geben? Vielleicht eine kleine Geste der Freundlichkeit gegenüber jemandem, den du eigentlich nicht so magst? Vertraue darauf, dass Gott diesen Moment sieht und sich darüber freut.
  • Bete nun das Vaterunser.
  • Schließe mit dem Kreuzzeichen.