Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6 Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. 7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“ (Mt 6,5-8)
- In diesem Text erklärt Jesus, wie Beten gemeint ist. Er sagt: Beten soll kein Schauspiel sein, um vor anderen gut dazustehen. Es geht nicht darum, viele Worte zu machen oder von anderen gesehen zu werden.
Stattdessen ist Beten etwas Persönliches und Ehrliches. Gott sieht nicht nur das, was man nach außen zeigt, sondern auch das, was im Inneren ist. Man darf mit Gott reden, wie man wirklich ist – ruhig, ehrlich und ohne sich zu verstellen. Gott kennt unsere Sorgen und Wünsche schon, noch bevor wir sie aussprechen. - Warum bete ich?
Bete ich, um einen guten Eindruck zu machen oder weil Pfr. Maurer er von mir erwartet – oder um ehrlich mit Gott zu sprechen? Wie könnte ein Gebet aussehen, das wirklich von mir kommt? - Wie rede ich mit Gott?
Muss mein Gebet perfekt formuliert sein? Oder darf ich Gott auch mit meinen eigenen Worten, Gedanken und Gefühlen ansprechen – so, wie ich gerade bin? Vielleicht warst Du auch etwas schlampig darin, Gott wirklich zu erzählen, wie es Dir gerade geht, was Dich beschäftigt, dann vertiefe dieses Gebet jetzt. - Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

