Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„1 Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 2 Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 3 Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt 6,1-4)
- Als Almosen bezeichnet man eine Spende für Arme, die entweder aus Geld- oder Sachspenden bestehen kann. In dieser Bibelstelle sagt Jesus: Gutes tun ist wichtig – aber der Grund dafür ist noch wichtiger. Wenn man nur hilft oder spendet, damit andere einen bewundern oder loben, dann geht es eigentlich um das eigene Ego. Jesus meint: Wer so handelt, bekommt zwar Applaus von Menschen, aber das ist dann auch schon alles.
Echtes gutes Handeln passiert ohne Angeberei. Gott sieht auch das, was niemand sonst sieht, und freut sich darüber. - Überlege Dir: Kann ich Gutes zu tun, ohne es gleich zu posten oder zu erzählen, z. B. jemandem helfen, ohne Aufmerksamkeit dafür zu erwarten.
Überlege immer wieder: „Warum mache ich das gerade?“ – um gut dazustehen oder weil ich wirklich helfen möchte?
Wichtig ist also nicht, wie sichtbar mein gutes Verhalten ist, sondern wie ehrlich es gemeint ist. Bitte den Heiligen Geist, dass er Dir Dich ermutigt, aus den richtigen Motiven zu handeln. - Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

