Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 45 damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 48 Seid also vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!“ (Mt 5,43-48)
- Welche Gedanken gehen Dir bei diesen Worten Jesu durch den Kopf? Erzähle Jesus davon.
- Ich finde, da fordert Jesus viel von uns: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“ Menschen lieben, die mir Böses tun wollen oder getan haben? Das kann nur ein Christ, der wirklich in der Tiefe seines Herzens die Liebe Gottes gespürt hat. Ich kenne Eltern, die haben den Mörder ihres zwölfjährigen Sohnes im Gefängnis besucht und ihm vergeben. In Ägypten lebten Anfang des 20. Jahrhunderts Mönche, die wurden von Muslimen verfolgt. Sie haben zuerst ihre Gegner in ihrem Kloster versorgt, weil sie verletzt waren, und wurden später von anderen Muslimen ermordet. Das geht nicht einfach so, da braucht es wirklich eine tiefe Beziehung zu Gott.
- Fange doch damit an, für die Menschen zu beten, die Dich verletzt haben (z.B. weil sie schlecht über Dich geredet oder Dich dumm angeredet oder ungerecht behandelt haben). Wenn Du das im Kleinen übst, wirst Du vielleicht mal fähig sein, Deine Feinde zu lieben. Bitte den Heiligen Geist darum.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

