Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„Tröstet, tröstet mein Volk.“ (Jes 40, 1)
„3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes. 4 Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden. 5 Wie uns nämlich die Leiden Christi überreich zuteilgeworden sind, so wird uns durch Christus auch überreicher Trost zuteil. “ (2 Kor 1,3-4)
- „Betrübte trösten“ ist das vierte geistliche Werk der Barmherzigkeit. In diesem Text schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth. Er nennt Gott den „Vater des Erbarmens“ und den „Gott allen Trostes“. Paulus möchte damit sagen: Gott ist wie eine Quelle, aus der immer wieder neue Kraft und Hoffnung fließt, besonders wenn es uns schlecht geht. Das Besondere an dieser Stelle ist der „Kreislauf des Tröstens“: Paulus erklärt, dass Gott uns nicht nur deshalb tröstet, damit es uns allein besser geht. Er gibt uns diese Kraft, damit wir sie wie einen Staffelstab weitergeben können. Weil wir selbst wissen, wie es sich anfühlt, traurig oder in Not zu sein, können wir andere, denen es gerade so geht, viel besser verstehen und für sie da sein.
- Gab es in der letzten Zeit eine Situation, in der du traurig, gestresst oder einsam warst? Wer oder was hat dir in diesem Moment gutgetan? Paulus sagt, dass Gott uns in solcher Not nahe ist – oft ganz unauffällig durch einen guten Gedanken, ein Gebet oder einen Menschen, der im richtigen Moment zuhört. Traue ich mich, Gott in meinen schweren Momenten um diesen „Trost“ zu bitten, oder versuche ich immer alles allein mit mir auszumachen?
- „Betrübte trösten“ ist ein Werk der Barmherzigkeit. Das klingt erst einmal groß, fängt aber im Alltag klein an. Gibt es in deiner Klasse, in deinem Freundeskreis oder in deiner Familie jemanden, dem es gerade nicht gut geht? Du musst kein Profi sein oder kluge Sprüche parat haben. Oft reicht es, einfach nur da zu sein, zuzuhören oder eine kurze Nachricht zu schreiben. Hast du den Mut, heute für jemanden dieser „Lichtblick“ zu sein, so wie Gott für dich da ist?
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

