Firmvorbereitung Plus 10.02.2026

Meine Zeit mit Gott:

  • Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
  • Mache das Kreuzzeichen
  • Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
  • Lies aus der Bibel:

„5 Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf.“ (Jak 1,5)

  • „Zweifelnden raten“ ist das zweite geistliche Werk der Barmherzigkeit. In dem kurzen Satz aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki geht es darum, wie wir als Gemeinschaft miteinander umgehen sollen. Paulus schreibt an Menschen, die gerade erst angefangen haben, an Jesus zu glauben. Er weiß: Im Leben läuft nicht immer alles glatt. Es gibt Zeiten, in denen man sich „schwach“ fühlt – vielleicht, weil man überfordert ist oder sich allein gelassen fühlt. Und es gibt die „Kleinmütigen“ – das sind Menschen, die den Mut verloren haben, die an sich zweifeln oder nicht wissen, wie es weitergehen soll.
  • Paulus sagt uns: Schaut nicht weg! „Beistehen“ und „Trösten“ bedeutet hier, für den anderen da zu sein, ohne ihn zu verurteilen. Es passt genau zu dem geistlichen Werk der Barmherzigkeit: „Zweifelnden raten“. Dabei geht es nicht darum, immer sofort eine perfekte Lösung parat zu haben, sondern dem anderen zu zeigen: „Du bist mit deiner Unsicherheit nicht allein.“
  • Zuhören ist der erste Rat: Wenn jemand zweifelt oder unsicher ist, denken wir oft, wir müssten sofort einen superklugen Ratschlag geben. Aber „Zweifelnden raten“ fängt meistens viel einfacher an: beim aufmerksamen Zuhören. Überlege dir kurz: Gab es in der letzten Zeit einen Moment, in dem ein Freund oder eine Freundin unsicher war? Hast du einfach nur zugehört, oder hast du versucht, das Thema schnell zu beenden? Wie fühlt es sich an, wenn dir jemand einfach nur zur Seite steht, ohne dich belehren zu wollen?
  • Mut für die eigenen Zweifel Du bereitest dich gerade auf die Firmung vor – ein großer Schritt. Vielleicht hast du dabei selbst Momente, in denen du zweifelst: „Glaube ich das wirklich alles? Bin ich gut genug dafür?“ Das Wort von Paulus gilt auch dir. Gott möchte dich trösten, wenn du kleinmütig bist. Du musst nicht perfekt sein, um „fest“ im Glauben zu stehen. Wo in deinem Leben fühlst du dich gerade eher „kleinmütig“ oder unsicher? Traust du dich, diese Zweifel im Gebet einfach mal vor Gott auszusprechen, so wie du es einem guten Freund erzählen würdest?
  • Bete nun das Vaterunser.
  • Schließe mit dem Kreuzzeichen.