Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„[16] In den Tagen Salmanassars tat ich für meine Volksgenossen viele Werke der Barmherzigkeit.
[17] Mein Brot gab ich den Hungernden und Kleider den Nackten; und wann immer ich sah, dass jemand aus meinem Volk starb und hinter die Mauer von Ninive geworfen wurde, begrub ich ihn.“ (Tobit 1,16-17)
- „Tote begraben“ ist das siebte „leibliche“ Werk der Barmherzigkeit. Meistens wirst Du das nur im übertragenen Sinn machen können. Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, warum wir eigentlich Friedhöfe haben oder warum Beerdigungen so feierlich sind. Tobit erinnert uns daran, dass ein Mensch mehr ist als nur ein Körper, der irgendwann aufhört zu funktionieren. Für Gott bleibt jeder Mensch unendlich wertvoll, auch wenn er nicht mehr lebt. Denk mal darüber nach: Gibt es einen Menschen, der verstorben ist und an den du heute besonders denken möchtest? Schenk ihm einen Moment deiner Aufmerksamkeit in diesem Gebet. Er ist bei Gott nicht vergessen.
- Den Mut haben, hinzusehen: Tote zu begraben war für Tobit eine unangenehme und sogar gefährliche Aufgabe. Es wäre einfacher gewesen, wegzuschauen. Auch heute gibt es Dinge, die wir lieber ignorieren: Trauer, Abschied oder Menschen, die einsam sind. Zur Firmung gehört es auch, den Heiligen Geist um Mut zu bitten – den Mut, dort hinzusehen, wo andere wegsehen. Denk mal darüber nach: Wo in deinem Umfeld (Schule, Freundeskreis, Familie) gibt es jemanden, dem es gerade nicht gut geht oder der sich allein gelassen fühlt? Wie könntest du dieser Person zeigen, dass sie wertvoll ist und gesehen wird? Bitte den Hl. Geist um ein waches Herz.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

