Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.“ (Mt 25,36)
„3 Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!“ (Hebr 13,3)
- „Gefangene besuchen“ ist das sechste Werk der Barmherzigkeit. Meistens wirst Du das nur im übertragenen Sinn machen können. Ein Gefängnis muss nicht immer aus Mauern und Gittern bestehen. Manchmal fühlen wir uns in unserer Klasse, in den sozialen Medien oder in der Familie „eingesperrt“ – zum Beispiel durch Einsamkeit, durch Mobbing oder durch den Druck, immer perfekt sein zu müssen. Denk mal nach: Wo begegnen dir Menschen, die sich wie „eingesperrt“ fühlen, weil sie keinen Anschluss finden oder sich nicht trauen, sie selbst zu sein? Wer in deinem Umfeld könnte gerade jemanden brauchen, der einfach mal vorbeikommt oder eine Nachricht schreibt?
- „Ihr seid zu mir gekommen“ – das klingt einfach, kostet aber oft Überwindung. Es ist leichter, wegzuschauen, wenn jemand Probleme hat oder „unten durch“ ist. Bei der Firmung werdet ihr mit dem Heiligen Geist gestärkt. Dieser Geist will euch den Mut geben, genau diese Schritte auf andere zu zu machen, auch wenn es uncool wirken könnte. Bitte den Heiligen Geist darum.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

