Firmvorbereitung Plus 03.01.2026

Meine Zeit mit Gott:

  • Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
  • Mache das Kreuzzeichen
  • Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
  • Lies aus der Bibel:

In jener Zeit
29 sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen
und sagte: Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt!
30Er ist es,
von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann,
der mir voraus ist, weil er vor mir war.
31Auch ich kannte ihn nicht;
aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser,
damit er Israel offenbart wird.
32Und Johannes bezeugte:
Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube
und auf ihm blieb.
33Auch ich kannte ihn nicht;
aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen
und auf ihm bleiben siehst,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
34Und ich habe es gesehen
und bezeugt:
Dieser ist der Sohn Gottes.“ (Joh 1)

  • Zwei wichtige Fakten erfahren wir im Johannesevangelium über Jesus. Ganz am Ende steht, was wir schon einmal überlegt hatten, dass Jesus der „Sohn Gottes“ ist. Danke einfach Gott dafür, dass er nicht weit weg geblieben ist und nichts von sich erzählt hat. Durch Jesus, der eben mehr als ein einfacher Mensch war, wissen wir, dass Gott uns liebt und bei uns sein möchte. Das macht unser Leben besser.
  • Am Anfang des Textes sagt Johannes der Täufer etwas, das unendlich wichtig ist. Er sieht Jesus auf sich zukommen und legt ein Bekenntnis ab: „Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ Ihr kennt den Satz aus der Eucharistiefeier, wenn der Priester die Hostie hochhebt vor der Kommunionausteilung. Bei den Juden war es üblich, dass man einmal im Jahr alle Sünden des Volkes symbolisch auf ein Tier gelegt hat. Dieses wurde geopfert. Damit sollte das Volk Israel ihre Sünden von Gott verziehen bekommen.
  • Nun sagt Johannes: Es braucht kein symbolisches Lamm. Jesus ist gekommen, damit er uns die Sünden wegnimmt, vergibt. Ein Tier muss nicht mehr geopfert werden. Sünde ist übrigens alles, was uns von Gott trennt, unsere Beziehung zu ihm gefährdet. Das kann eine Lüge sein, vor allem aber alles, wo ich lieblos gewesen bin. Jesus zeigt uns, dass Gott uns vergibt. Aber noch mehr, er möchte, dass wir uns zum Guten verändern. Wenn wir erkennen, dass Gott uns unendlich liebt, soll uns diese Erkenntnis verändern, dass wir liebevolle Menschen werden. Leider dauert das, geht nicht von heute auf morgen. Du kannst mit Jesus besprechen, wo Du lieblos gewesen bist oder etwas anderes getan hast, wo Du schuldig geworden bist. Dann danke ihm, dass er Dir in der Beichte vergeben wird und danke ihm vor allem, dass er Dich so liebt, dass Du Dich ändern kannst.
  • Bete nun das Vaterunser.
  • Schließe mit dem Kreuzzeichen.