Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten,
8verließen sie sogleich das Grab voll Furcht und großer Freude
und sie eilten zu seinen Jüngern,
um ihnen die Botschaft zu verkünden.
9Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen
und sagte: Seid gegrüßt!
Sie gingen auf ihn zu,
warfen sich vor ihm nieder
und umfassten seine Füße.
10Da sagte Jesus zu ihnen:
Fürchtet euch nicht!
Geht und sagt meinen Brüdern,
sie sollen nach Galiläa gehen
und dort werden sie mich sehen.
11Noch während die Frauen unterwegs waren,
siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt
und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war.
12Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss,
die Soldaten zu bestechen.
Sie gaben ihnen viel Geld
13und sagten: Erzählt den Leuten:
Seine Jünger sind bei Nacht gekommen
und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
14Falls der Statthalter davon hört,
werden wir ihn beschwichtigen
und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt.
15Die Soldaten nahmen das Geld
und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte.
Und dieses Gerücht
verbreitete sich bei den Juden bis heute.“ (Mt 28, 8-15 )
- In diesem Abschnitt geht es um das, was direkt nach der Auferstehung Jesu passiert ist. Wir sehen zwei völlig unterschiedliche Reaktionen auf das Wunder:
Zuerst sind da die Frauen. Sie erleben ein Gefühlschaos aus Angst und riesiger Freude. Als sie Jesus begegnen, bricht ihre Unsicherheit weg – sie erkennen ihn und Jesus macht ihnen Mut: „Fürchtet euch nicht!“ Er gibt ihnen den Auftrag, die frohe Botschaft weiterzuerzählen.
Dann gibt es die Gegenseite: Die Wächter und die Mächtigen (Hohepriester). Sie wollen die Wahrheit nicht wahrhaben, weil sie nicht in ihr Weltbild passt und ihre Macht gefährdet. Deshalb nutzen sie Bestechungsgeld und Fake News. Sie verbreiten die Lüge, die Jünger hätten den Leichnam geklaut, um die Sache mit der Auferstehung zu vertuschen. Der Text zeigt also den Kontrast zwischen dem ehrlichen Glauben der Frauen und dem Versuch, die Wahrheit durch Geld und Lügen zu kontrollieren. - Die Frauen am Grab fühlen beides gleichzeitig: Sie haben Angst vor dem Unbekannten, sind aber auch total begeistert. Vielleicht geht es dir bei deiner Firmvorbereitung oder generell im Leben gerade ähnlich. Du wirst erwachsener, triffst eigene Entscheidungen und fragst dich: „Was kommt da auf mich zu? Glaube ich das wirklich?“ Impuls für dich: Wo in deinem Leben spürst du gerade diese Mischung aus Unsicherheit und Vorfreude? Traust du dich, Jesus – wie die Frauen – in diesem Chaos zu begegnen und auf sein „Fürchte dich nicht“ zu hören.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

