Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.
11Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.
Während sie weinte,
beugte sie sich in die Grabkammer hinein.
12Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen,
den einen dort, wo der Kopf,
den anderen dort,
wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
13Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du?
Sie antwortete ihnen:
Sie haben meinen Herrn weggenommen
und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben.
14Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um
und sah Jesus dastehen,
wusste aber nicht, dass es Jesus war.
15Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du?
Wen suchst du?
Sie meinte, es sei der Gärtner,
und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast,
sag mir, wohin du ihn gelegt hast!
Dann will ich ihn holen.
16Jesus sagte zu ihr: Maria!
Da wandte sie sich um
und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbúni!, das heißt: Meister.
17Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest;
denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen.
Geh aber zu meinen Brüdern
und sag ihnen:
Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater,
zu meinem Gott und eurem Gott.
18Maria von Mágdala kam zu den Jüngern
und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen.
Und sie berichtete,
was er ihr gesagt hatte.“ (Joh 20, 10-18 )
- In diesem Abschnitt aus dem Johannesevangelium begegnen wir Maria von Magdala am Ostermorgen. Sie ist am Boden zerstört, weil das Grab Jesu leer ist und sie glaubt, jemand hätte seinen Leichnam gestohlen. Selbst als sie Jesus sieht, erkennt sie ihn zuerst nicht und hält ihn für einen Gärtner. Erst in dem Moment, als Jesus sie bei ihrem Namen ruft – „Maria“ –, gehen ihr die Augen auf. Sie erkennt ihren Freund und Lehrer wieder. Jesus gibt ihr daraufhin den Auftrag, nicht bei ihm am Grab zu bleiben, sondern zu den anderen Jüngern zu gehen und ihnen die frohe Botschaft zu bringen: Er lebt und kehrt zurück zu seinem Vater.
- Maria erkennt Jesus nicht an seinem Aussehen, sondern an seiner Stimme, als er ihren Namen ausspricht. In diesem einen Wort „Maria“ steckt die ganze persönliche Beziehung, die die beiden verbindet. Überlege dir heute: Du bereitest dich auf die Firmung vor. Dabei geht es auch darum, dass Gott zu dir persönlich „Ja“ sagt. Wie fühlt es sich für dich an, dass Gott dich nicht nur als „einen von vielen“ sieht, sondern dich bei deinem Namen kennt? Wo in deinem Leben hast du vielleicht schon einmal gespürt, dass du gemeint bist?
- Zuerst sucht Maria nur nach einem Toten, sie schaut zurück in die leere Grabkammer und weint. Doch Jesus schickt sie weg vom Grab, hinein ins Leben und zu den Menschen. Sie wird zur ersten Botin der Auferstehung. Glaube bedeutet nicht nur, für sich allein zu beten oder über Gott nachzudenken. Jesus gibt Maria einen Auftrag: „Geh zu meinen Brüdern und sag ihnen …“. Wo gibt es in deinem Alltag – in der Schule, in der Familie oder im Freundeskreis – Momente, in denen du eine gute Nachricht oder Hoffnung weitergeben kannst? Was möchtest du anderen von deinem Glauben oder deinen Werten zeigen?
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

