Meine Zeit mit Gott:
- Gehe an einen ruhigen Ort (Zimmer, Kirche, …)
- Mache das Kreuzzeichen
- Erzähle Jesus, was dich gerade beschäftigt oder wie es dir geht.
- Lies aus der Bibel:
„Fürchtet euch nicht vor ihnen und lasst euch nicht erschrecken, 15 heiligt vielmehr in eurem Herzen Christus, den Herrn! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; 16 antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen, damit jene, die euren rechtschaffenen Lebenswandel in Christus in schlechten Ruf bringen, wegen ihrer Verleumdungen beschämt werden.“ (1 Petr 3, 14-16)
- In diesem Abschnitt des Briefes ermutigt der Apostel Petrus die ersten Christen, keine Angst zu haben, wenn andere sie wegen ihres Glaubens schräg anschauen oder kritisieren. Er sagt: Ihr müsst keine komplizierten Predigten halten. Es geht vielmehr darum, dass ihr im Herzen wisst, dass Christus bei euch ist. Wenn euch jemand fragt: „Warum glaubst du eigentlich?“, dann sollt ihr darauf antworten können. Aber – und das ist Petrus sehr wichtig – nicht von oben herab oder rechthaberisch, sondern freundlich, bescheiden und mit Respekt vor dem anderen. Euer Verhalten im Alltag soll zeigen, dass euer Glaube echt ist. So merken die anderen, dass hinter eurer Hoffnung wirklich etwas steckt.
- etrus spricht von der „Hoffnung, die euch erfüllt“. Überleg einmal ganz in Ruhe: Was gibt dir eigentlich Kraft, wenn es mal schwierig ist? Ist da ein Vertrauen, dass du nicht allein bist? Bei der Firmung sagst du „Ja“ zu dieser Verbindung mit Gott. Gedanke für dich: Wenn dich heute jemand fragen würde, warum du dich firmen lässt oder was dir der Glaube gibt – hättest du eine kleine, ehrliche Antwort parat? Es muss nicht theologisch perfekt sein, es reicht dein ganz persönlicher Grund.
- Oft denken wir, „missionarisch sein“ bedeutet, andere bekehren zu müssen oder immer recht zu haben. Petrus sagt das Gegenteil: Antworte „bescheiden und ehrfürchtig“. Es geht nicht darum, eine Diskussion zu gewinnen, sondern authentisch zu sein. Gedanke für dich: Wie gehst du damit um, wenn andere über Religion lästern oder dich wegen deiner Vorbereitung auf die Firmung kritisch fragen? Kannst du versuchen, ruhig und gelassen zu bleiben, statt dich zu rechtfertigen oder anzugreifen? Wahre Stärke zeigt sich oft darin, dass man freundlich bleibt, auch wenn es Gegenwind gibt.
- Bete nun das Vaterunser.
- Schließe mit dem Kreuzzeichen.

